8Yx Übersicht: Gewicht von RS3 8Y Felgen (Original & Aftermarket)

Leo

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RS3/8VS FL2017
Nein
Ich finde das Gewicht von Felgen interessant, insofern gerne hier alle bekannten Werte zusammentragen. Gerne ein Hinweis, wenn jemand zu anderen Ergebnissen kam.

Original (265/30ZR19 93Y 9Jx19 ET25 / 245/35ZR19 93Y 8Jx19 ET46)

-Original 5-Y-Speichen: VA: 12,8kg / HA: 11,6kg
-Performance Edition: VA: 13,3kg / HA: 12,5kg


Aftermarket
-Wheelforce R1 / R2: VA: 8,1kg / 8,0kg / HA: 7,7kg /7,9 kg wichtig Herstellerangaben (gemäß WF max 500g Fertigungstoleranz)
...
 
Interessent, dass die Felgen der "Performance Edition" deutlich schwerer sind :boys_lol:🤡

Das die WF Felgen pro Felge knapp 5 kg leichter sind, ist auch der Hammer.
Knapp 20 kg insgesamt Gewichtsunterschied ist schon enorm.

Die Traglast ist dieselbe?
 
dabei handelt es sich um rotierende Masse, dann sind das keine 20kg sondern effektiv um die 30kg
 
Mit den Felgen ist es leider relativ schwierig beim RS3. Die Wheelforce sind jeweils 0,5 breiter als Serie. Man braucht nur für jeden Reifen, den man fahren möchte lt TüV Gutachten eine Freigabe vom Hersteller. Ich kann mich nicht zwischen R1 und R2 entscheiden und warte noch EMS/Black Friday für den Rabatt ab. Radlast ist 600kg, was die von der originalen Felge ist, weiß ich nicht.

"A06 Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, dass bei einer Rad-/Reifenkombination eine Freigabe desReifenherstellers erteilt sein muss."
R1 https://e.pcloud.link/publink/show?code=LweotalK#/filemanager?folder=6317871454
R2 https://e.pcloud.link/publink/show?code=LweotalK#/filemanager?folder=16899191270
 
Wenn man 1Kg am Felgengewicht einspart, muss das Fahrzeug in etwa 6-7 Kilo pro Rad weniger beschleunigen.
Sollten vier 5Kg leichtere Felgen verbaut werden, reduziert sich das zu beschleunigende Fahrzeuggewicht um etwa 120Kg.

Klingt verrückt, ist aber so.
5 Kilo Unterschied bei Felgen sind "Welten".
 
Dazu sehr interessant:

Ich denke, dass das Ergebnis bei der Beschleunigung in einem niedrigeren Gang einen noch größeren Unterschied gezeigt hätte, weil das schnelle Beschleunigen der Räder in den ersten Gängen mehr Kraft kostet durch den Massenträgheitsmoment.
 
Last edited:
Wenn man 1Kg am Felgengewicht einspart, muss das Fahrzeug in etwa 6-7 Kilo pro Rad weniger beschleunigen.
Sollten vier 5Kg leichtere Felgen verbaut werden, reduziert sich das zu beschleunigende Fahrzeuggewicht um etwa 120Kg.

Klingt verrückt, ist aber so.
5 Kilo Unterschied bei Felgen sind "Welten".
nope, theoretisch max. 40kg, wenn die Masse ganz außen sitzt aber das wird sie nicht
 
Das ist physikalisch falsch. Sind die Massen zentriert (nahe der Radnabe), spielt das Rotationsgewicht kaum eine Rolle. Der eigentliche Vorteil beim Beschleunigen entsteht, wenn die Masse außen (am Felgenbett) eingespart wird. Der noch viel größere Vorteil leichter Räder sind aber die geringeren ungefederten Massen. Die sorgen dafür, dass das Rad sauberer federt, mehr Traktion aufbaut und das Auto deutlich besser liegt.
 
FYI aus dem Video: 24 kg vs 17 kg vs 9,1 kg
 

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Ich glaube nicht das wir das wirklich in Frage stellen müssen.

Der Umbau des 8P auf Ceramic war damals für mich das beste Beispiel, der Unterschied ist brutal und nicht nur blanke Theorie.
 
Es ist physikalisch wie von mir beschrieben, da gibt es auch keine Diskussion. Es ist nun mal einfach Physik. Das Video hat allenfalls anekdotische Evidenz. Ein Experiment, ihr bindet ein Gewicht an ein Seil, ein mal 10 cm vom Drehpunkt (eurer Hand) und einmal einen Meter, dann schleudert ihr es im Kreis und berichtet hier von den Erfahrungen.
Natürlich bringen leichte Felgen und Bremsscheiben etwas, die Masse ist ja nicht zentriert. Theorie, bei 100% Zentrierung der größeren Masse von schwereren Scheiben und Felgen, haben diese rotatorisch den keinen Effekt. Der Effekt ist analog zum gleichen Gewicht im Kofferraum. Anders verhält es sich mit den ungefederten Massen. hier gibt es einen Traktionsnachteil der schweren Felgen und Scheiben, und zwar immer, unabhängig davon, wo die Masse ist. Mein RS 3 bekommt eine CFK Bremse (ab Werk) und WF Felgen mit Cup2. Eibach Gewindefedern, H&R Stabis, sowie Sturzdomlager. Das wird schnell ;)
 
Wiege gerne mal die Felge vor dem Einbau, dann bleibt das Gewicht nicht anekdotisch.
 
Es ist physikalisch wie von mir beschrieben, da gibt es auch keine Diskussion. Es ist nun mal einfach Physik. Das Video hat allenfalls anekdotische Evidenz. Ein Experiment, ihr bindet ein Gewicht an ein Seil, ein mal 10 cm vom Drehpunkt (eurer Hand) und einmal einen Meter, dann schleudert ihr es im Kreis und berichtet hier von den Erfahrungen.
Natürlich bringen leichte Felgen und Bremsscheiben etwas, die Masse ist ja nicht zentriert. Theorie, bei 100% Zentrierung der größeren Masse von schwereren Scheiben und Felgen, haben diese rotatorisch den keinen Effekt. Der Effekt ist analog zum gleichen Gewicht im Kofferraum. Anders verhält es sich mit den ungefederten Massen. hier gibt es einen Traktionsnachteil der schweren Felgen und Scheiben, und zwar immer, unabhängig davon, wo die Masse ist. Mein RS 3 bekommt eine CFK Bremse (ab Werk) und WF Felgen mit Cup2. Eibach Gewindefedern, H&R Stabis, sowie Sturzdomlager. Das wird schnell ;)
Ich glaube da sprecht Ihr aneinander vorbei. An deinem Seil macht es einen erheblichen Unterschied ob du da 10 oder 20 KG dran hängst und das Seil schwingst, das ist ganz einfache Physik und da hast du Recht, da braucht es keine Diskussion 😁
Und deinen Arm kannst du mit dieser um sich selbst rotierenden Masse mit weniger Gewicht auch einfach hoch und runter bewegen, das sind die Auswirkungen auf das Fahrwerk und das Fahrverhalten und wie du sagst, je weiter die Masse an der Achse zentriert ist um so geringer ist Auswirkungen bei gleicher Umdrehung.
 
Das ist nicht das, was ich geschrieben habe. In dem Experiment sollte das selbe Gewicht einmal 10 cm von der Rotationsachse entfernt sein und einmal 1 m.
Das Experiment mit den verschieden schweren Felgen beweist nicht den Zusammenhang zwischen Gewicht und rotatorischen Kräften. Der Versuchsaufbau ist falsch und somit das Ergebnis zufällig. Wenn ich eine Schmiedefelge nehme mit 10 kg Gewicht, wobei 3 kg auf das Felgenbett entfallen, und eine 11 kg schwere Flowforming-Felge mit 2 kg Felgenbett (beide haben einen identischen Stern, nur die Nabe ist bei der gegossenen Felge schwerer), dann sind bei der leichteren Felge die rotatorischen Kräfte größer – trotz geringerer ungefederter Masse. Der Versuch mit den verschiedenen Felgen hat nur deshalb das richtige Ergebnis geliefert, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass eine schwere Felge im Regelfall auch größere dezentrale Massen hat.
Also im Regelfall ist die beste Kombination eine CFK-Bremse mit einem leichten Rad. Das hat eine bessere Beschleunigung durch geringere rotatorische Kräfte (Regelfall) und mehr Traktion durch reduzierte ungefederte Massen zur Folge.
Noch zu beachten ist die Einpresstiefe der Felge. Je weiter außen die Felge ist, umso 'weicher' wird die Federung, da dies den Hebelarm verlängert. Bei den WF-Felgen sind es aber nur 4 mm Unterschied zur Serie. Das wird durch die höhere Federrate der Eibach-Feder, die H&R-Stabis und das geringere Gewicht der Rad-Bremsen-Kombination komplett überkompensiert.
Beim Bremsen und bei Kurvenfahrten habe ich weiterhin die Vorteile eines aktiven Fahrwerkes, welches in der Lage ist, z. B. bei den kurvenäußeren Rädern oder beim Bremsen vorne die Dämpfung hochzuregeln. Die Dämpfer bleiben bei den Eibach-Federn in dem von Audi vorgesehenen Arbeitsbereich und ich lande nicht unterhalb der Rollachse des Autos. Letzteres passiert, wenn man ein V3 zu tief dreht.
 
Wenn man 1Kg am Felgengewicht einspart, muss das Fahrzeug in etwa 6-7 Kilo pro Rad weniger beschleunigen.
Sollten vier 5Kg leichtere Felgen verbaut werden, reduziert sich das zu beschleunigende Fahrzeuggewicht um etwa 120Kg.

Klingt verrückt, ist aber so.
5 Kilo Unterschied bei Felgen sind "Welten".
Heftig !
 
Ich glaube nicht das wir das wirklich in Frage stellen müssen.

Der Umbau des 8P auf Ceramic war damals für mich das beste Beispiel, der Unterschied ist brutal und nicht nur blanke Theorie.
Auch das hätte ich nicht gedacht. Bin aber auch kein Physiker :boys_lol:
Das mit dem Gewicht war mir schon klar. Dass der Unterschied so deutlich spürbar ist, hätte ich tatsächlich nicht gedacht.
Bin echt gespannt auf die Keramik Bremsanlage bei meinen 8Y FL :biggrinn:
 

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Immerhin sind wir uns alle einig, mehr Gewicht = schlecht und je weiter außen = desto schlechter (mMn auch die Aussage im Video). Ich persönlich, kann mit 4x oder 8x mehr Gewicht oder mit Experimenten mit Seilen weniger anfagen als mit dem Test meines Lieblingsreifentesters. Ich merke auf der Rennstrecke auch nicht wirklich, ob der Tank voll oder leer ist im serienmäßgen Fzg. Irgendwie muss man sich aber die 700Euro je Felge rechtfertigen...

@ Blandwehr, wie löst Du das mit den Domlager und TüV? Sonst noch Anpassungen für die Geo? Ich hoffe, dass das KW DDC im RS3 funktioniert und nicht zu weich ist, bin aber auf der Suche nach einer Lösung für mehr Sturz. Der 50 Jahre GTI fährt mit neuen Schwenklagern 2 Grad Sturz. Das könnte Plug&Play passen!?

Original (265/30ZR19 93Y 9Jx19 ET25 / 245/35ZR19 93Y 8Jx19 ET46)
-Original 5-Y-Speichen: VA: 12,8kg / HA: 11,6kg
-Performance Edition: VA: 13,3kg / HA: 12,5kg

Aftermarket
-Wheelforce R1 / R2: VA: 8,1kg / 8,0kg / HA: 7,7kg /7,9 kg Herstellerangaben (gemäß WF max 500g Fertigungstoleranz)
- Protrack One. VA: ca. ca. 10,6 - 10,9kg / HA: ca. 9.7 - 10kg Herstellerangaben
 
was man aber generell auch bedenken muss (m.m.n.) ist das beschleunigen ab 150 oder 200. leichte felgen sind da dank aerodynamik oft nicht! besser. beispiel von meinem 8V damals: leichte oz ultraleggera untenrum top, obenrum waren die original besser. auch so sachen wie reifenbreite, einpresstiefe. beim 8Y z.b. stehen die orig. silbernen winterfelgen deutlich weiter im radkasten inkl. 235er statt die sommerdimensionen. macht auf jeden fall auch einen guten unterschied. nicht nur das gewicht.
 
Ich glaube nicht das wir das wirklich in Frage stellen müssen.

Der Umbau des 8P auf Ceramic war damals für mich das beste Beispiel, der Unterschied ist brutal und nicht nur blanke Theorie.
Auch das hätte ich nicht gedacht. Bin aber auch kein Physiker :boys_lol:
Das mit dem Gewicht war mir schon klar. Dass der Unterschied so deutlich spürbar ist, hätte ich tatsächlich nicht gedacht.
Bin echt gespannt auf die Keramik Bremsanlage bei meinen 8Y FL :biggrinn:
Ja damit hatte ich damals auch nicht so deutlich gerechnet. 😂Leider passte nach dem Umbau dann meine gesamte Fahrwerksabstimmung so gar nicht mehr, das fuhr sich grausam und etliche Stunden der Einstellung vom DDC waren für die Katz 🙈 Klar nach dem alles wieder erfahren und abgestimmt war, hatte man ein klasse Fahrverhalten.
Was ich nicht weiss, wenn du direkt mit Ceramic startest ob der Vergleich dann fehlt.
 
Ich glaube nicht das wir das wirklich in Frage stellen müssen.

Der Umbau des 8P auf Ceramic war damals für mich das beste Beispiel, der Unterschied ist brutal und nicht nur blanke Theorie.
Auch das hätte ich nicht gedacht. Bin aber auch kein Physiker :boys_lol:
Das mit dem Gewicht war mir schon klar. Dass der Unterschied so deutlich spürbar ist, hätte ich tatsächlich nicht gedacht.
Bin echt gespannt auf die Keramik Bremsanlage bei meinen 8Y FL :biggrinn:
Ja damit hatte ich damals auch nicht so deutlich gerechnet. 😂Leider passte nach dem Umbau dann meine gesamte Fahrwerksabstimmung so gar nicht mehr, das fuhr sich grausam und etliche Stunden der Einstellung vom DDC waren für die Katz 🙈 Klar nach dem alles wieder erfahren und abgestimmt war, hatte man ein klasse Fahrverhalten.
Was ich nicht weiss, wenn du direkt mit Ceramic startest ob der Vergleich dann fehlt.
Na ja, mal sehen. Mein 2022-er 8Y hatte ja die Stahlbremse. Da jedoch beim FL noch so einige Sachen, unter anderem am Schaltprogramm und am
Fahrwerk und der Abstimmung vom Torque Splitter geändert wurde, bekomme ich vermutlich vom Gefühl her ein komplett anderes Auto.
Ich werde auf jeden Fall berichten ;)
 
Das mit den Schwenklagern vom 50 Jahre GTI ist ein gute Idee, ich werde das mal prüfen. Das DDC hatte ich mal im Fronantrieb MQB (GTI TCR). Fuhr gut aber sehr hart. Ich persönlich fand nur noch die Stufe Komfort als erträglich. Deswegen versuche ich es mal so. Domlager und TÜV... das ist in der Tat so ein Ding....Ich hatte an das 034 aus den USA gedacht... Die Eintragung ist dabei aber wohl Glücksache, schauen wir mal

Passt nicht.... lt. KI
 
034 hat coole Produkte wie auch Kombinationen aus Sturz und Nachlauf oder das RCO Kit, was jemand hier im Forum verbaut hat (interessant für das Rollzentrum, wenn man tiefer fährt).

KI bekomme ich sowohl zu passt auf keinen Fall oder passt zu 90%… beides die MQB Evo Platform, beide schon die Alu Halter, aber 265 zu 235 Reifen und breitere Axhse. Der Golf 7 Clubsport S hatte wohl die gleichen oder sehr ähnliche Lager. Ich habe Videos von GTIs gefunden, die die wegen Sturz eingebaut haben. Selbst aber keine Ahnung, ob es sich überhaupt lohnt die Teile zu bestellen und es auszuprobieren. Wenn Du einen Weg für mehr Sturz und TüV findest, gerne teilen.
 
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